Länder IdM Treffen

Am 10. Juni 2026 fand ein weiteres Länder-IdM-Treffen im Online-Format statt. Im Mittelpunkt standen aktuelle Statusberichte aus den beteiligten Länderinitiativen und Projekten, darunter eduBayernIAM und bwIDM.

Das Treffen bot erneut eine gute Gelegenheit, Entwicklungen im Bereich föderiertes Identity Management länderübergreifend abzustimmen und Erfahrungen aus den unterschiedlichen Projekten zu teilen. Für eduBayernIAM ist dieser Austausch besonders relevant, da viele Fragestellungen zu Architektur, Standards, Datenschutz, Betrieb und organisatorischer Einbindung nicht isoliert auf ein einzelnes Bundesland beschränkt sind.

Ein wichtiges Thema war der Hinweis auf SIRTFI, das Security Incident Response Trust Framework for Federated Identity. Thorsten Michels wies darauf hin, dass SIRTFI bis 2028 umgesetzt sein muss, um edu-ID verwenden zu können. Für föderierte IAM-Strukturen ist dies ein wichtiger Punkt, da SIRTFI Anforderungen an den koordinierten Umgang mit Sicherheitsvorfällen in föderierten Identitätsinfrastrukturen beschreibt.

Weitere Informationen zum thema DFN edu-ID sind auf der Dokumentationsseite der DFN AAI zu finden. Interessierte finden im ZKI-Wiki weitere Informationen zu SIRTFI.

Darüber hinaus wurde die Möglichkeit besprochen, länderübergreifende Datenschutzthemen im Bereich Identity Management gemeinsam mit einer Kanzlei zu erörtern. Aylin Gündogan wird hierfür einen Link zur Themensammlung bereitstellen. Auf diese Weise können offene rechtliche Fragestellungen strukturiert gesammelt und anschließend gemeinsam bewertet werden.

Das Länder-IdM-Treffen zeigte erneut, wie wertvoll der regelmäßige Austausch zwischen den Projekten ist. Gemeinsame technische Standards, abgestimmte Sicherheitsanforderungen und ein gemeinsames Verständnis rechtlicher Rahmenbedingungen sind wichtige Voraussetzungen für nachhaltige und interoperable IAM-Lösungen im Hochschulbereich.